Welcher Lockentyp bist Du?

Um herauszufinden, welchen Lockentyp du hast, ist es wichtig, die Struktur und Form deiner Locken zu beobachten. Locken werden in verschiedene Typen eingeteilt, die in vier Hauptkategorien unterteilt sind: Typ 1 bis Typ 4.

Da Typ 1 glattes Haar beschreibt, konzentrieren wir uns hier auf die Typen 2, 3 und 4, die welliges bis stark lockiges Haar umfassen. Jede Hauptkategorie ist weiter in drei Unterkategorien unterteilt (A, B und C), die die Feinheiten und Unterschiede innerhalb jedes Lockentyps beschreiben.

Diese Lockentypen gibt es:

Typ 2: Welliges Haar

  • 2A: Leichte Wellen
    • Haarstruktur: Feines bis mitteldickes Haar, das nur leicht wellig ist.
    • Lockenbeschreibung: „S“-förmige Wellen, die flach am Kopf anliegen und wenig Volumen haben.
  • 2B: Mittlere Wellen
    • Haarstruktur: Mitteldickes Haar, das deutlicher wellig ist.
    • Lockenbeschreibung: Definierte „S“-Wellen, die etwas voluminöser sind, aber immer noch eng am Kopf anliegen können.
  • 2C: Ausgeprägte Wellen
    • Haarstruktur: Dickes und grobes Haar.
    • Lockenbeschreibung: Sehr definierte „S“-Wellen, die mehr Volumen haben und eventuell schon die Tendenz zu leichten Locken zeigen.

Typ 3: Lockiges Haar

  • 3A: Locker lockig
    • Haarstruktur: Feines bis mitteldickes Haar, das leicht zu definieren ist.
    • Lockenbeschreibung: Große, weiche Locken mit einem Durchmesser ähnlich einer Kreide oder eines Markers. Locken sind federnd und haben eine definierte „S“-Form.
  • 3B: Mittellockig
    • Haarstruktur: Mitteldickes bis dickes Haar.
    • Lockenbeschreibung: Dichtere, engere Locken mit der Größe eines Korkenziehers. Die Locken sind voluminöser und haben eine ausgeprägte „S“-Form.
  • 3C: Eng lockig
    • Haarstruktur: Sehr dickes und dichtes Haar.
    • Lockenbeschreibung: Sehr enge Korkenzieherlocken, die kleiner sind als 3B-Locken. Diese Locken sind definiert und haben oft eine Textur ähnlich wie ein Bleistift.

Typ 4: Krauses Haar

  • 4A: Weiches Krauses Haar
    • Haarstruktur: Dicht und feines bis mitteldickes Haar.
    • Lockenbeschreibung: Sehr enge Locken, die eine „S“-Form haben und oft so groß wie ein Häkelnadelkopf sind. Das Haar hat eine weiche Textur und ist sehr voluminös.
  • 4B: Z-Form krauses Haar
    • Haarstruktur: Dicht und mitteldickes bis dickes Haar.
    • Lockenbeschreibung: Locken haben eine „Z“-Form und sind weniger definierbar. Das Haar ist eher gewickelt als gelockt und hat eine sehr dichte Struktur.
  • 4C: Kinky krauses Haar
    • Haarstruktur: Extrem dicht und meist sehr dick.
    • Lockenbeschreibung: Keine definierte Lockenstruktur, sondern sehr enge Kinks und Coils. Das Haar ist extrem voluminös und anfällig für Schrumpfen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Bestimmung deines Lockentyps

  1. Beobachte dein frisch gewaschenes Haar:
    • Lasse dein Haar an der Luft trocknen, ohne es zu bürsten oder zu kämmen. Dadurch kannst du die natürliche Struktur deiner Locken besser erkennen.
  2. Analysiere die Lockenform:
    • Schaue dir die Form deiner Locken genau an. Sind sie eher wellig, spiralförmig oder sehr eng gekräuselt?
  3. Untersuche die Haardicke:
    • Ist dein Haar fein, mitteldick oder dick? Dies kann helfen, zwischen den Unterkategorien A, B und C zu unterscheiden.
  4. Vergleiche mit den Typbeschreibungen:
    • Nutze die oben genannten Beschreibungen, um deinen Lockentyp einzuordnen. Achte besonders auf die Form und den Durchmesser deiner Locken.
  5. Berücksichtige die Haarstruktur:
    • Fühlt sich dein Haar weich, grob oder dicht an? Dies kann ebenfalls einen Hinweis auf deinen Lockentyp geben.

Berücksichtigung von Mischtypen

Es ist auch möglich, dass du einen Mischtyp hast, bei dem verschiedene Bereiche deines Haares unterschiedliche Lockentypen aufweisen. Zum Beispiel könnten die Haare an der Krone deines Kopfes Typ 3B und die unteren Schichten Typ 3C sein. In diesem Fall kannst du deine Haarpflege entsprechend anpassen und Produkte verwenden, die für mehrere Lockentypen geeignet sind.

Tipps zur Pflege basierend auf deinem Lockentyp

  1. Typ 2: Welliges Haar
    • Verwende leichte Produkte, die nicht beschweren.
    • Vermeide schwere Cremes und Öle.
  2. Typ 3: Lockiges Haar
    • Nutze feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner.
    • Regelmäßige Tiefenpflege kann helfen, die Locken definiert und hydratisiert zu halten.
  3. Typ 4: Krauses Haar
    • Feuchtigkeit ist der Schlüssel; nutze reichhaltige Conditioner und Haarbutter.
    • Schütze die Haare vor Haarbruch und reduziere Frizz durch Schutzfrisuren.

Mit diesem Wissen kannst du deinen Lockentyp identifizieren und die beste Pflege für deine Locken finden, um sie gesund und schön zu erhalten.

So oft solltest du deine Locken waschen

Das Gute, wenn Du Locken hast: Du musst deine Haare viel seltener waschen! Denn Locken sind in der Regel trockener als glattes Haar, da das natürliche Öl der Kopfhaut auch genannt Sebum – nicht so leicht von der Wurzel bis zu den Spitzen gelangen kann. Die Frage, wie oft man lockiges Haar waschen sollte, hängt ganz besonders von deiner Lockenstruktur ab.


Dein Lockentypen entscheidet über die Wasch-Frequenz

  1. Sehr trockene und krause Locken (Typ 4A-4C):
    • Waschfrequenz: es genügt theoretisch, alle 7-10 Tage deine Haare zu waschen
    • Pflege: Verwende besonders tiefenpflegende Shampoos, Conditioner und reichhaltige Feuchtigkeitscremes. Zwischen den Wäschen kann ein Co-Washing (Waschen mit Conditioner) helfen, das Haar frisch zu halten, ohne es auszutrocknen. Ich empfehle dir hierfür die Produkte von Cocunat.
  2. Korkenzieherlocken (Typ 3A-3C):
    • Waschfrequenz: In der Regel genügt ein Mal waschen pro Woche – wenn du dich damit unwohl fühlst, kannst du sie auch zwei Mal waschen
    • Pflege: Feuchtigkeit ist das wichtigste: verwende daher feuchtigkeitsspendenden Shampoos und Conditioner. Achte darauf, dass diese keine Silikone beinhalten. Mein Favorit sind die Produkte von Maui oder Cocunat.
  3. Wellen (Typ 2A-2C):
    • Waschfrequenz: Wellige Haare kannst du je nach Bedarf 2-3 Mal pro Woche waschen.
    • Pflege: Im Gegensatz zu den anderen Typen verwendest du eher leichte, feuchtigkeitsspendende Produkte, um die Wellen nicht zu beschweren und Frizz zu minimieren. Trockenshampoo kann zwischen den Wäschen helfen, Öl zu absorbieren. Ich empfehle einen Freundinnen hier immer die Produkte von Cantu.

Darauf solltest Du bei lockigem Haar achten:

  1. Schonend reinigen: Achte darauf, milde, sulfatfreie Shampoos ohne Silikone zu verwenden, um das Haar nicht auszutrocknen.
  2. Regelmäßige Feuchtigkeit: Lockiges Haar benötigt viel Feuchtigkeit. Verwende nach jeder Wäsche einen tiefenpflegenden Conditioner oder ein Leave-In-Produkt, um die Feuchtigkeitsspeicher aufzufüllen.
  3. Pflegen zwischen den Wäschen: Auch zwischen den Wäschen ist Feuchtigkeit essentiell, um Frizz zu vermeiden und deine Locken schön zu definieren: Leave-in-Conditioner oder Haaröle halten dein Haar geschmeidig. Tägliches Auffrischen mit einem Feuchtigkeitsspray kann ebenfalls helfen.
  4. Sanftes Entwirren: Um deine Haarstruktur nicht zu schädigen, entwirre deine lockigen Haare immer im nassen Zustand. Am besten mit einer speziellen Lockenbürste oder mit einem grobzinkigen Kamm, um Haarbruch zu vermeiden. Meine Lieblings-Lockenbürste ist die Bounce Curl – die gibt es in einer günstigen Variante aber auch bei Amazon
  5. Und was ist mit Föhnen? Extreme Hitze ist prinzipiell immer schädlich für deine Haare. Am besten trocknest du deine Haare mit einem Diffusor und kühler Temperatur. Das dauert zwar länger als mit einem Fön auf höchster Stufe, ist für deine Locken aber die beste Methode.

Locken: Kämmen oder Bürsten?

Die Pflege von lockigem Haar ist eine Kunst für sich. Und glaube mir: ich habe am Anfang ganz viel falsch gemacht!

Das schlimmste war: ich habe versucht, meine Locken mit einer ganz normalen Bürste zu entwirren – in der Hoffnung, dass sie durch ganz viel Bürsten geschmeidiger werden. Pustekuchen!
Mittlerweile bin ich klüger und verrate dir, wie du Locken am Besten kämmst bzw bürstest.

Bitte niemals trockene Locken kämmen oder bürsten!

Das Kämmen oder Bürsten von trockenen Locken ist echt nicht zu empfehlen. Trockene Locken sind besonders anfällig für Frizz und Haarbruch. Das Entwirren im trockenen Zustand löst nämlich die Lockenstruktur auf – dein Haar wirkt dann kraus und total aufgeplustert.

Daher der ultimative Tipp: Kämme oder bürste deine Locken nur bei komplett nassem Haar! Dann ist es elastischer und weniger anfällig für Brüche.

Grobzinkige Kämme oder spezielle Locken-Bürsten sind die besten Freunde von lockigem Haar. Sie entwirren die Lockenstruktur, ohne sie zu beschädigen oder zu stören. Im Vergleich zum Bürsten ist das Kämmen weniger invasiv und respektiert die natürliche Form der Locken besser.

Meine Routine

Nach Haarewaschen und Conditioner gebe ich mir jede Menge Lockenpflege ins Haar und arbeite diese im komplett nassen Zustand in meine Haare ein.

Wenn du so wie ich deine Haare nur alle 5-7 Tage wäschst, wundere dich nicht, wenn du dabei ziemlich viele Haare auskämmst – das ist völlig normal!

In der Regel kämme und bürste ich meine kompletten Haare daher auch nur einmal pro Woche – das tut ihnen richtig gut!

Wenn ich mir Frisuren mache und meinen Ansatz kämmen muss, nutze ich für Zwischendurch eine Wasser-Sprühflasche aus dem Gartencenter, um meine Haare richtig gut anzufeuchten.
Als Tipp: Dem Wasser mische ich auch ein bisschen Conditioner zur Pflege bei, den lockige Haare brauchen viel Feuchtigkeit!



    Empfehlungen zur Pflege lockiger Haare

    1. Grobe Kämme verwenden: Wählen Sie einen grobzinkigen Kamm zum Entwirren von lockigem Haar. Dieser respektiert die natürliche Lockenstruktur und minimiert Haarbruch und Frizz.
    2. Im nassen Zustand entwirren: Entwirren Sie die Haare vorzugsweise im nassen Zustand und verwenden Sie dabei einen Conditioner oder ein Detangling-Produkt, um das Haar geschmeidiger zu machen.
    3. Sanfte Bewegungen: Gehen Sie beim Entwirren vorsichtig vor und vermeiden Sie ruckartige Bewegungen. Beginnen Sie an den Haarspitzen und arbeiten Sie sich langsam nach oben vor.
    4. Bürsten vermeiden: Vermeiden Sie das Bürsten von lockigem Haar, insbesondere im trockenen Zustand. Wenn Sie eine Bürste verwenden müssen, wählen Sie eine spezielle Bürste für lockiges Haar und verwenden Sie sie mit äußerster Vorsicht.
    5. Pflegeprodukte: Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner, die speziell für lockiges Haar entwickelt wurden, um das Haar geschmeidig und gesund zu halten.

    Fazit

    Für die Pflege von lockigem Haar ist das Kämmen dem Bürsten klar vorzuziehen, besonders wenn es um das Entwirren geht. Locken sollten vorzugsweise im nassen Zustand gekämmt werden, um Haarbruch und Frizz zu minimieren und die Lockenstruktur zu erhalten. Mit den richtigen Techniken und Pflegeprodukten können Sie Ihre Locken gesund und schön halten und die natürliche Pracht Ihrer Haare voll zur Geltung bringen.

    Nutzen Sie die Blogposts Ihres Unternehmens, um sich über aktuelle Branchenthemen zu äußern, Ihrem Unternehmen eine menschliche Komponente zu geben und zu zeigen, wie Ihre Produkte und Dienstleistungen Menschen helfen.